Unternehmensbesuch bei Michelin in Karlsruhe

Studierende der European Management School lernen Prozesse der Reifenherstellung direkt vor Ort kennen


Mainz, 6.2.2014 – Tiefe Einblicke in die Reifenproduktion erhielt eine Gruppe von Studierenden der European Management School (EMS) bei dem Reifenhersteller Michelin. Am 31. Januar 2014 besuchten die Studierenden das Michelin Werk in Karlsruhe. Bei der Werksführung konnten die Studierenden die vielfältigen Schritte der Reifenherstellung hautnah verfolgen und sich von den hohen Qualitätsstandards bei Michelin überzeugen.

Mitarbeiter aus 15 Nationen arbeiten im Produktionswerk Karlsruhe

Das Michelin Werk in Karlsruhe ist spezialisiert auf die Herstellung von Leicht-LKW-Reifen. Die Produktionskapazität beträgt derzeit 1,8 Millionen Reifen im Jahr. Zudem befindet sich der Stammsitz der deutschen Michelin Reifenwerke sowie die Vertriebszentrale und die zentralen Konzernbereiche für Deutschland, Österreich und die Schweiz hier. In diesen Bereichen sind insgesamt ca. 560 Personen beschäftigt.  „Unser Werk in Karlsruhe setzt einen Benchmark in Sachen Produktqualität und zählt mit zu den Vorzeigewerken Michelins“, sagte Siegfried Gurlin, Michelin Mitarbeiter, der die EMS-Studierenden durch das Werk führte. Rund 600 Mitarbeiter sind im Werk, in der Produktion, beschäftigt. „In den Produktionsbereichen arbeiten mehr als 15 verschiedene Nationalitäten. 69 Prozent unserer Mitarbeiter sind Franzosen und 25 Prozent Deutsche“, sagte Siegfried Gurlin über die multikulturelle Zusammensetzung der Belegschaft.

Mehr als 200 Werkstoffe für Reifenherstellung benötigt

Bei der Werksbesichtigung erfuhren die Studierenden zudem eindrucksvoll, dass ein Reifen aus mehr besteht als nur Gummi (Kautschuk). „Ein Reifen setzt sich aus bis zu 30 Reifenlagen zusammen. Dazu werden mehr als 200 Werkstoffe benötigt“, erklärte Gurlin die Komplexität der Reifenherstellung. Er zeigte den Studierenden im Werk die einzelnen Herstellungsschritte von der Mischung des Synthesekautschuks über die Reifenwicklung und Vulkanisation bis hin zur Qualitätskontrolle des Endprodukts.

Im Anschluss hatten die Studierenden noch die Gelegenheit Fragen zum Berufseinstieg bei Michelin an Juliane Hellmann, Personalreferentin und Ausbildungsleiterin kaufmännische Berufe, zu stellen.
„Am Standort Karlsruhe liegt die Fluktuationsrate unter einem Prozent. Das spricht für die gute Arbeitsatmosphäre und wie gerne die Beschäftigten hier arbeiten“, sagte Juliane Hellmann über das Betriebsklima in Karlsruhe.

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